„quer“ 8.10.2015

8. Oktober 2015
20:15

„quer“…durch die Woche mit Christoph Süß am Donnerstag, 8.10.2015, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Die Themen der Sendung:

Bamberger Boatpeople: Kreuzfahrt-Urlauber überfluten Altstadt

Sie kommen zu Tausenden. Tag für Tag. Über die Donau- oder Mainroute nach Passau, Regensburg oder Bamberg: Flusskreuzfahrer. Die meisten haben einen weiten Weg hinter sich – aus den USA, Australien oder Kanada: Der Kreuzfahrt-Boom erreicht die bayerischen Touristenhochburgen.

In Bamberg scheint nun die Belastungsgrenze erreicht, Bürger und Stadt suchen Antworten auf drängende Fragen: Wie können die „Boatpeople“ am sozialverträglichsten verteilt werden? Braucht es eine verbindliche Quote? Oder eine Obergrenze?

Aufgewacht: Bringt der VW-Skandal die „E-Autowende“?

Nach Fukushima kam in Deutschland die Energiewende. Und was kommt nach dem VW-Dieselgate? Die Antriebswende? Während Experten wie der BUND noch bedauern, dass Deutschland seine Manpower und Ingenieurskraft viel zu lange in eine veraltete und schmutzige Diesel-Technologie gesteckt habe, stehen beim E-Auto revolutionäre Neuerungen vor der Tür – nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit: leistungsfähigere Batterien, superschnelle Aufladeverfahren, Solarstraßen. So könnte das Elektroauto wie Phönix aus der Asche der darniederliegenden Verbrennungstechnologie steigen.

Schleuserland Österreich: Nach Bayern bitte hier entlang!

10.000 Flüchtlinge in zwei Wochen: Im niederbayerischen Breitenberg herrscht der Ausnahmezustand. Denn Österreich nimmt die Flüchtlinge an der ungarischen und slowenischen Grenze lediglich in Empfang und leitet sie per Bus schnellstmöglich weiter an die deutsche Grenze. Nur die Wenigsten beantragen Asyl in Österreich. Kein Wunder, denn viele kennen „Austria“ gar nicht. Der österreichischen Politik scheint das sehr gelegen zu kommen, gerne verteilt man sogar Wegbeschreibungen nach Deutschland und versucht, die Flüchtlinge mit „Germany“-Schildern außer Landes zu locken. „quer“ ist unterwegs in der puren Anarchie des Grenzgebiets.

Verbrannte Steuergelder? Millionen für den Allgäu-Airport

Die Zukunft des angeschlagenen Allgäu Airports ist ungewiss. Um eine nach Europarecht nicht mögliche direkte Subventionierung zu umgehen, haben die Kommunen rund um Memmingerberg beschlossen, dem Flughafen mit Grundstückskäufen in Millionenhöhe unter die Arme zu greifen. Ein Hochrisiko-Investment. Denn Grundstücke, die der Flughafen vor zehn Jahren billig gekauft hat, werden nun für ein Vielfaches zurückgekauft. Außerdem lauern krebserregende Altlasten im Boden. Ist das ein großer Deal zu Lasten der Steuerzahler?

Teurer Traum: Franken-Weinstube sorgt für Dauerärger

Ein Märchen wird wahr. Die fränkischen Winzer bekommen ihre „Fränkische Weinlounge“ im Herzen Münchens. Jahrzehntelang hatte der Verband darauf hingearbeitet, eine Repräsentanz für die 4.500 Winzer zu bekommen. Jetzt ist es endlich so weit. Oder doch nicht? Weil die Sanierung der neuen Lounge statt 400.000 Euro nun eine Million Euro Steuergelder kosten soll, meckert der Bund der Steuerzahler. Und nicht jeder gönnt den Franken die Premium-Lage in der Münchner Residenz – schon gar nicht die pfälzischen Weinstuben-Nachbarn.

„quer“…durch die Woche mit Christoph Süß am Donnerstag, 8.10.2015, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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