„Louis, das Schlitzohr“ 31.10.2015

31. Oktober 2015
20:15

„Louis, das Schlitzohr“ am Samstag, 31.10.2015, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

(Le corniaud)
Spielfilm
Produziert: Frankreich/Italien, 1964

Die Italienreise des Vertreters Maréchal endet abrupt, als die Luxuskarosse des Geschäftsmannes Saroyan seinen Kleinwagen rammt.

Als Entschädigung bietet der wohlhabende Unternehmer an, Maréchal einen Cadillac zu überlassen, den er für ihn von Neapel nach Frankreich überführen soll. Was der Vertreter nicht ahnt: Der Straßenkreuzer ist mit geschmuggeltem Gold und Heroin beladen.

Der Pariser Vertreter Antoine Maréchal begibt sich in seiner liebevoll restaurierten Ente auf Urlaubsfahrt nach Italien. Doch der Wagen wird bald schon durch einen Unfall beschädigt, an dem der schwerreiche Geschäftsmann Saroyan Schuld trägt.

Maréchals Verzweiflung weicht großer Freude, denn am nächsten Tag bittet Saroyan ihn, einen Cadillac für einen Freund von Neapel nach Bordeaux zu überführen – Flugticket erster Klasse nach Neapel und eine halbe Million Lire Spesen inklusive. Doch die Sache hat einen Haken – der Wagen ist vollgestopft mit 100 Kilo Heroin und 300 Kilo Gold und Diamanten.

Mit seinem „ehrlichen Gesicht“ werde Maréchal die Zollkontrollen problemlos passieren, hofft Saroyan. Sicherheitshalber heftet er sich ihm mit seinen Leuten an die Stoßstange. Von alldem nichts ahnend, genießt Antoine die Reise. Doch dann bekommt eine zweite Gangsterbande Wind von der Schmuggelaktion. Es kommt zu einer rasanten Verfolgungsjagd.

Hintergrundinfo:

Erfolgsregisseur Gérard Oury inszenierte mit „Louis, das Schlitzohr“ eine amüsante Gaunerkomödie mit Roadmovie-Motiven, die die beliebten Komiker Bourvil und Louis de Funès zum ersten Mal in einem Film zusammenführte, und die sich nicht nur in Frankreich „als wahres Kassen-Dynamit“ (Cinema-Filmlexikon) erwies und alle Rekorde brach.

Ein Jahr zuvor hatte Louis de Funès mit den Komödien „Der Gendarm von St. Tropez“ und „Fantomas“ nach 20 Berufsjahren seinen Durchbruch als Filmstar erlebt.

Fortan wurden ihm die Rollen auf den Leib geschrieben, vorzugsweise spielte er grantige Patriarchen und cholerische Hysteriker. Privat galt der Schauspieler eher als still und zurückhaltend. In den deutschen Kinos wurde dieser Klassiker der französischen Komödie unter dem Titel „Scharfe Sachen für Monsieur“ gezeigt.

Kameramann Henri Decaë war für die Bildgestaltung einiger der wichtigsten französischen Nachkriegsfilme verantwortlich, darunter „Sie küssten und sie schlugen ihn“ (1959), „Der eiskalte Engel“ (1967) und „Fahrstuhl zum Schafott“ (1958). Die Musik stammt von Georges Delerue, der mit seinem Score zu „Jules und Jim“ Filmgeschichte schrieb.

Besetzung:

Léopold Saroyan Louis de Funès
Antoine Maréchal Bourvil
Mickey Venantino Venantini
Blondie Beba Loncar
Lino Lando Buzzanca

Regie:
Gérard Oury

„Louis, das Schlitzohr“ am Samstag, 31.10.2015, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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