„Die Alpen – Eine Reise in unsere Zeit“ 30.7.2017

30. Juli 2017
11:15

„Die Alpen – Eine Reise in unsere Zeit“ am Sonntag, 30.7.2017, um 11:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Entdeckungen
Produziert: 1992

Die Reise beginnt am „Berg der Berge“, am Matterhorn mit dem ältesten Bergführer der Welt, Ulrich Inderbinen, als fachkundigem Begleiter. Durch das Walliser Rhonetal führt die Reise hinunter zum Genfer See.

Zum Inbegriff eines Berges oder der Alpen wurde das Matterhorn dank seiner ungewöhnlich ausdrucksvollen und einprägsamen Gestalt. Entdeckt hat man es wegen seiner Abgelegenheit erst spät, als alle Konkurrenten in der Gunst von Forschern, Bergsteigern und Publikum, wie Mont Blanc oder Jungfrau längst bezwungen waren.

Berühmt wurde es nach dem 14. Juli 1865, dem Tag der Erstbesteigung, nach einem Ereignis, das an Dramatik kaum zu übertreffen ist und das Zermatt für kurze Zeit in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stellte.

Da ist zunächst der Wettlauf zum Gipfel, den Eduard Whymper und seine Gefährten vor der italienischen Seilschaft gewinnen. Aber gleich nach diesem Sieg geschieht das Unglück. Wenige Meter unterhalb des Gipfels stürzen vier der sieben Expeditionsteilnehmer ab. In der Presse, vor allem in England, wurde zum ersten Mal leidenschaftlich über Sinn und Unsinn des Bergsteigens diskutiert.
Damals gab es in Zermatt ein paar hundert Einwohner, drei Gasthöfe und etwa 67 Betten. Heute kommen auf 3.500 Einwohner fünfmal so viel Betten.

Der Tagestourismus verzeichnet bis zu 40.000 Besucher an einem Wochenende und alle haben das Ziel, dem Matterhorn, dem Monte Rosa und den anderen Eisriesen möglichst nahe zu kommen. Der älteste Bergführer der Welt Ulrich Inderbinen, Jahrgang 1900, hat diese Entwicklung Zermatts vom kleinen Bauerndorf zum Hotelagglomerat miterlebt, ebenso wie den Wandel vom Bergsteiger- zum Seilbahntourismus.

Die Landwirtschaft spielt in Zermatt längst eine untergeordnete Rolle. Anders im Rhonetal: Die kleinen Getreidefelder unterhalb des Furkapasses, die die Wiesenhänge in ein Schachbrett verwandeln, die Weinberge und Obstkulturen weiter flussabwärts geben der Landschaft ein bäuerliches Gepräge.

Das Walliser Rhonetal ist eines der extremsten Trockentäler der Alpen. Das Tal, ein uraltes Siedlungsgebiet, wurde schon früh christianisiert. Die heiligen Stätten von Sion oder des Klosters St. Maurice geben davon Zeugnis.

„Die Alpen – Eine Reise in unsere Zeit“ am Sonntag, 30.7.2017, um 11:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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