„Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ 6.9.2015

6. September 2015
14:50

„Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ am Sonntag, 6.9.2015, um 14:50 Uhr im Ersten

Spielfilm
Produziert: Deutschland/Südafrika, 2009

Ende der 1940er Jahre reist Albert Schweitzer in die USA, um Spendengelder für seine Klinik in Afrika zu sammeln. In den konservativen Kreisen des Landes gilt er als Kommunistenfreund, der amerikanische Geheimdienst fürchtet, dass der einflussreiche Humanist sich Albert Einsteins Protest gegen die atomare Bewaffnung der USA anschließen könnte.

Mit einer Verleumdungskampagne will man Schweitzers Lebenswerk in Verruf bringen. Damit nicht genug, schleust die CIA einen Agenten in sein Urwaldhospital ein. Er soll mit allen Mitteln dafür sorgen, dass die Klinik geschlossen wird.

Amerika, 1949. Im Klima des Kalten Krieges reist Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé) nach New York, um Spendengelder für seine Lepraklinik im afrikanischen Gabun zu sammeln. Seine Ethik der „Ehrfurcht vor dem Leben“ und sein humanistisches Engagement haben ihn zu diesem Zeitpunkt bereits weltberühmt gemacht, doch selbst das kann ihn nicht vor Bespitzelungen durch den US-Geheimdienst schützen. Der Grund: die enge Freundschaft zu Albert Einstein (Armin Rhode), der wegen seines kritischen Geistes und seiner Opposition gegen die Atombombe als Kommunist verschrien ist.

Unter den liberalen Intellektuellen des Landes hat Schweitzer zahlreiche Anhänger. Doch die ultrakonservative politische Klasse lässt nichts unversucht, um den charismatischen Kriegsgegner und Pazifisten zu diskreditieren. Auch in seinem direkten Umfeld hat der Menschenfreund mit Konflikten zu kämpfen: Schweitzer ist großherziger Humanist, aber auch aufbrausender Patriarch. Seine Ehefrau Helene (Barbara Hershey), seine Tochter Rhena (Jeanette Hain) und seine afrikanischen Angestellten haben nicht selten unter seiner Überheblichkeit zu leiden.

Schließlich setzt die CIA einen Agenten (Samuel West) auf ihn an, der sich als vermeintlicher Helfer in Schweitzers Klinik in Afrika einschleicht. Er soll um jeden Preis Beweise gegen den Arzt sammeln und dafür sorgen, dass dessen Reputation zerstört und die Klinik geschlossen wird.

Hintergrundinfo:

Die Filmbiografie „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ zeichnet ein vielschichtiges Porträt des berühmten Arztes und Menschenfreunds. In der Titelrolle beeindruckt Jeroen Krabbé.

Aus heutiger Perspektive kann man es sich kaum noch vorstellen, aber zur Zeit des Kalten Krieges wurde der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer in den USA als Staatsfeind verdächtigt. In der packenden Filmbiografie „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ zeigt der historisch nicht belegte, aber plausible Handlungsstrang der Intrige pointiert auf, unter welchem Beschuss der Theologe und Arzt stand.

Regisseur und Drehbuchkoautor Gavin Millar zeichnet kein strahlendes Heldenporträt, sondern macht auch den Menschen hinter der Ikone sichtbar.

Charakterdarsteller Jeroen Krabbé spielt Albert Schweitzer als durchaus ambivalente Gestalt. In weiteren Rollen sind Armin Rhode als Albert Einstein sowie Barbara Hershey und Jeanette Hain zu sehen.

Besetzung:

Albert Schweitzer Jeroen Krabbé
Helene Schweitzer Barbara Hershey
Thérèse Bourdin Judith Godrèche
Phil Figgis Samuel West
Rhena Schweitzer Jeanette Hain
Louis Ngouta Patrice Naiambana
Dr. Fuller Jonathan Firth
Albert Einstein Armin Rohde
Schwester Anna Eleonore Weisgerber
Dr. Erik Hals Hans-Werner Meyer
Schwester Susi Jennifer Ulrich

Regie:
Gavin Millar
Drehbuch:
James Brabazon, Gavin Millar, David Howard
Musik:
Colin Towns
Kamera:
Cinders Forshaw

„Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ am Sonntag, 6.9.2015, um 14:50 Uhr im Ersten

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