Fernsehtipp 22.9.2020 – „Capriccio“

Dienstag, 22. September 2020
22:00

Fernsehtipp heute, 22.9.2020, um 22 Uhr, im Bayerischen Fernsehen – „Capriccio“

„Im Berg dahuim“

Taufersberg, Sölleralp, Oberau, Kemptnerhütte – ein Sommer auf vier Allgäuer Hoch-Almen, Hirten und Senner und ihre Familien. Wie sie leben, in der Natur und mit den Tieren, und dass dieses Leben zum schönsten Leben überhaupt gehört, das zeigt jetzt der Dokumentarfilm „Im Berg dahuim“, von Thomas Rickenmann und Rahel von Gunten, der diese Woche ins Kino kommt.

40 Jahre Gerhard Polt und die Well-Brüder

Jetzt veröffentlichen sie ein Jubiläumsalbum anlässlich ihrer 40 Jahre währenden Zusammenspielerei und Freundschaft. Der größte lebende bayerische Humorist Gerhard Polt und die Gebrüder Well. „Capriccio“ mit einigen Highlights aus den letzten vierzig Jahren.

40 Jahre Oktoberfestattentat

Es war der schwerste Terrorangriff in der Geschichte der Bundesrepublik, das Attentat, verübt am Haupteingang zur Wiesn am 26. September 1980. 12 tote Festbesucher und mehr als 200 Verletzte, auch der Attentäter Gundolf Köhler starb dabei. Die genauen Hintergründe sind bis heute unaufgeklärt, wieder aufgenommene staatsanwaltschaftliche Ermittlungen von 2014 bis 2020 brachten keine Erkenntnisse über Mittäter. Aber eines wurde klar: Der rechtsradikale Täter wollte damals die Bundestagswahl beeinflussen, er wünschte sich einen Führerstaat nach dem Vorbild des Nationalsozialismus. „Capriccio“ erinnert an das schreckliche Attentat vor 40 Jahren.

Corona-Leugner und die Demokratie
Der Streit um die Grundrechte in Zeiten der Pandemie. Während die im Weltvergleich moderaten Corona-Maßnahmen in Deutschland gelockert werden, zieht ein bizarrer Zirkus durchs Land, der vor allem ein Kunststück beherrscht: das der heftigen Meinungsäußerung jenseits des Mainstreams. International werden die wütenden Proteste in Deutschland mit Staunen und Verwirrung aufgenommen.

Netzphänomen Cottagecore: das Leben als Ponyhof

Es sind die neuen Schäferidyllen, die schon im Rokoko die Maler von irdischen Paradiesen in der Natur träumen ließen. Und auch in der Literatur zwischen Renaissance und Barock wurde die bukolische Dichtung gefeiert. Auch Kunst- und Literaturgeschichte ereignet sich ja bekanntlich mindestens zweimal, einmal im Original und einmal als Farce. Und so inszenieren sich die Großstädter heute gern ganz in der Tradition der Schäferidyllen. „Capriccio“ über die neueste Sehnsucht nach dem Ursprünglichen.

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